Mittwoch, 13. November 2013

Leipzig mit Hindernissen

Im Vorfeld leicht Grippe geplagt war ich froh, überhaupt am Markt teilnehmen zu können. Also Zähne zusammen beißen und durch. Hat auch irgendwie geklappt.

Bei der Anreise tat sich dann ein neues Problem auf. Der Kühlmittelstandsanzeiger meldete sich. Mr. mabeluk hat es zunächst ignoriert und wir haben nicht mehr daran gedacht. Bis er am Nachmittag zum Hotel fuhr um Einzuchecken. Zwischen Kohlrabizirkus und Hotel konnten wir zwar noch pendeln, aber an eine Heimfahrt am Sonntagabend war nicht mehr zu denken. Der zur Hilfe gerufene ADAC konnte uns auch nicht weiterhelfen, da er das erforderliche Ersatzteil nicht dabei hatte. Uns blieb nichts anderes übrig, als nochmals im Hotel einzuchecken und darauf zu hoffen, am Montag eine Werkstatt zu finden, die den dringend benötigten Heizwasserschlauch vorrätig haben oder kurzfristig besorgen können. Das hat Gott sei Dank dann auch geklappt und gegen 10.00 Uhr konnten wir die Heimreise antreten. Vielen Dank an dieser Stelle an die sehr freundliche Dame an der Rezeption des ibis budget Leipzig Messe und den Damen und Herren des AMZ Leipzig GmbH in der Torgauer Straße!

Zum Markt: Über 250 Aussteller waren angereist. Dennoch ging das Ausladen und Aufbauen recht gesittet ab. Pünktlich um 13.00 Uhr öffnete das Besuchertor und viele fachkundige und auch kauflustige Besucherinnen strömten in die Halle. Nette Gespräche übers Stricken und Seifeln und über Berlin (tja, mein "Berlinern" verrät mich immer) ließen die Zeit wie im Fluge vergehen. Und ich machte die Erfahrung, das in Leipzig wahrscheinlich mehr gebadet wird als im Berliner Raum. Meine Badekosmetik war am zweiten Tag ausverkauft.

Was noch auffiel: Leipzig ist eine sehr junge Stadt mit der wohl gefühlten höchsten Schwangerendichte Deutschlands. Es waren sehr viele Familien mit Kinderwagen und Vorschulkindern unterwegs. Meine Standnachbarin (eine Berlinerin mit Wahlheimat Leipzig) erzählte mir, das die Stadtväter bereits jetzt den Bau 3 neuer Schulen planen, weil die vorhandenen Kapazitäten zukünftig nicht ausreichen werden. In unserer Region ist das ganz anders. Eine Schule nach der anderen schließt, weil die Schülerzahlen rückläufig sind . . .

Fazit: Es war ein schöner Markt mit Licht und Schatten. Ich konnte viele Anregungen und Ideen mitnehmen, hatte nette Gepräche und durfte liebe Menschen kennen lernen. Beim nächsten Markt im April 2014 werde ich aber nicht dabei sein. Eine Woche später findet das 7. Wolle-Fest und Stoff-Messe in der Glashalle Neue Messe statt. Und daran würde ich sehr gern als Aussteller teilnehmen.

Bilder hab ich leider keine gemacht. Ein paar Impressionen findet ihr hier und hier.

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